Vergleich: SEPA-Lastschrift (neu) und Deutsche Lastschrift (alt)

  SEPA-Lastschrift (neu) Deutsche Lastschrift (alt)
Regelung EU-Verordnung Lastschriftabkommen zwischen der deutschen Bundesbank und der deutschen Kreditwirtschaft
Einführungsfristen
  • Verfügbar seit November 2009
  • Verbindlich seit 1. Februar 2014
  • Kartenzahlungen im ELV-Verfahren bis 1. Februar 2016 gültig
  • Existiert seit der 1960er
  • Gültig bis 31. Januar 2014
Anwendung SEPA-Raum (34 Staaten) Deutschlandweit
Kontoidentifikation IBAN (und BIC) Kontonummer und Bankleitzahl
Übertragungsformat ISO 20022 XML-Standard DTAUS
Arten SEPA-Lastschriftmandat (zwei Arten):

  • SEPA-Basis-Lastschrift
  • SEPA-Firmen-Lastschrift (B2B)
  • Einzugsermächtigung
  • Abbuchungsauftrag (ausgelaufen – ohne Ersatz)
Gültigkeit Verfall nach 36 Monaten der Nichtnutzung Gültig bis auf Widerruf
Fälligkeit Vergabe eines Fälligkeitsdatums Bei Sicht
Vorabinformation Lastschrift muss 14 Kalendertage vor Fälligkeit angekündigt werden, sofern mit dem Zahler keine andere Frist vereinbart wurde Keine Vorgaben
Identifikation der Lastschrift Gläubigeridentifikationsnummer und Mandatsreferenz Keine Vorgaben
Zahlungsart Autorisierte Zahlung, da das Mandat eine Weisung an die Bank enthält die Lastschrift einzulösen. (Mandatsdaten werden bei jedem Einzug mitgegeben.) Nicht autorisierte Zahlung (Bei Einzug lediglich der Verweis auf eine Einzugsermächtigung)
Darlegungs-, Beweislast Zahlungsempfänger Zahlungsempfänger
Erstattungsrecht  Gültiges Mandat: 8 WochenUngültiges Mandat: 13 Monate Vor November 2009: 6 WochenNach November 2009: wie SEPA-Lastschrift